FAQ

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Dies ist eine Sammlung von häufig gestellten Fragen (besonders im deutschsprachigen Klartraumforum). Die FAQ bietet erste Antworten und verweist auf weitere Artikel. Häufige Fragen speziell zur WILD-Technik werden im Artikel WILD-FAQ beantwortet.

Siehe auch: Verbreitete Irrtümer

Inhaltsverzeichnis

Hatte ich einen Klartraum oder habe ich es nur geträumt?[Bearbeiten]

Ein Klartraum ist der Bewusstseinstzustand eines Träumers, der erkannt hat, dass er gerade träumt.

Wichtig: Es kommt weder auf den Inhalt des Traums an noch auf die Wahrnehmungsqualität. Es ist nicht wichtig, ob Du von Wesenheiten träumst oder vom Fliegen oder vielleicht von Dingen, die Dir außergewöhnlich vorkommen. Es kommt vor allem erst mal auf eines an: Ob Du Dir beim Träumen bewusst bist, dass Du in Wirklichkeit schläfst oder nicht. Glaubst Du daran, dass Deine Traumwelt die Wachwelt ist, so handelt es sich nicht um einen Klartraum, sondern um einen so genannten Trübtraum. Realisierst Du hingegen, dass die Welt um Dich herum ein Traum ist, so befindest Du Dich in einem Klartraum.

Eine eindeutige Grenze zwischen Trüb- und Klartraum kann oft nicht gezogen werden. Träume, in denen man sich während des Traums bewusst ist, zu träumen, die man nach dem Aufwachen aber als weniger klar einstuft, sind nichts Ungewöhnliches, werden aber mit zunehmender Erfahrung seltener. Der Begriff Klartraum ist oft noch weiter spezialisiert: Manche sprechen von unterschiedlichen "Klarheitsgraden" oder legen weitere Kriterien, wie Erinnerungen an die Wachwelt oder Handlungsfreiheit, an. Im "präluziden Traum" hingegen kommt es nicht, oder nur scheinbar, zur Erkenntnis des Traumzustandes: Man hat eine Ahnung, dass man sich in einem Traum befinden könnte, gelangt aber nicht eindeutig zur Traumerkenntnis oder verhält sich trotz Erkenntnis weiter unreflektriert.

Siehe auch: Klartraum

Was kann man im Klartraum alles machen?[Bearbeiten]

In der Theorie kann man im Klartraum alles machen, wozu man Lust hat. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Praktisch kann sich manches etwas schwieriger gestalten. Für die meisten Klarträumer bedarf es einiger Übung, um tiefergehende Ziele zu erreichen. Mit zunehmender Erfahrung fällt es leichter und gelingt es häufiger, z.B. eine Verwandlung von Gegenständen oder eine Reise an einen bestimmten Ort zu erreichen.

Siehe auch: Aktivitäten im Klartraum

Wozu ist Klarträumen nützlich?[Bearbeiten]

Klarträumer werden sehr unterschiedlich genutzt. Welche Ziele man mit dem Klarträumen verfolgt ist persönliche Einstellungssache. Häufige Anwendungen und Motivationen sind:

  • Die Zeit, die man verschläft, sinnvoller nutzen.
  • Motorisches Lernen (Sporttraining, Tanz, Parkour, ...)
  • Kreative Inspiration und Anregungen (für Künstler, Musiker, Schriftsteller, ...)
  • Finden von kreativen Lösungen für Probleme im Wachleben (neue Lösungen ausprobieren)
  • In den spirituellen Traditionen, die das Klarträumen nutzen, werden Fortschritte in der Meditation oder der Introspektion gesucht.
  • Erfüllung von Wünschen
  • Spaß

Für weitere Ideen siehe Aktivitäten im Klartraum.

Was ist die beste Technik?[Bearbeiten]

Siehe nächste Frage.

Wie bekomme ich meinen ersten Klartraum?[Bearbeiten]

Es gibt keine allgemeine Technik, die für jeden gleichermaßen effektiv ist. Es hilft, verschiedenste Techniken auszuprobieren, um herauszufinden, was einem liegt. Für den Anfang ist es meist effektiv, sich viel mit dem Thema zu beschäftigen und das kritische Bewusstsein zu üben.

Siehe auch: Klartraum, Techniken

Kann jeder lernen klar zu träumen?[Bearbeiten]

Prinzipiell: Ja. Es wird angenommen, dass jeder, der es will, in der Lage ist, Klarträume zu haben. Manchen fällt es jedoch leichter als anderen. Außerdem gibt es unterschiedliche Erwartungen, was es bedeutet, das Klarträumen zu erlernen. Nicht jeder, der es versucht, bekommt so viele Klarträume so regelmäßig, wie erhofft. Bei anderen wiederum werden die Erwartungen übertroffen. Es ist also eine sehr individuelle Sache, wie schnellen und welchen Erfolg man haben wird.

Siehe auch: Klartraum, Techniken

Ich träume nie/selten. Was kann ich tun?[Bearbeiten]

Siehe nächte Frage.

Wie kann ich mich besser an Träume erinnern?[Bearbeiten]

Wer meint, nicht oder nur wenig zu träumen, erinnert sich nur nicht an seine Träume. Es ist allgemein sehr häufig, dass man sich nicht an seine Träume erinnert. Hilfreich für die Stärkung der Erinnerung ist zum Beispiel ein Traumtagebuch. Weiterhin hilft sehr die aktive Beschäftigung mit Träumen.

Jeder Mensch träumt. Insofern kannst auch Du lernen, deine Träume zu erinnern. Bleibe nach dem Aufwachen länger liegen, und denke noch einmal darüber nach, was du soeben erlebt hast.

Siehe auch: Traumerinnerung

Ich werde immer rausgeschmissen/wache immer auf, wenn ich merke, dass ich träume. Was kann ich tun?[Bearbeiten]

Siehe nächste Frage.

Meine Klarträume dauern immer nur ein paar Sekunden. Was kann ich tun?[Bearbeiten]

Das ist ein ziemlich weit verbreitetes Problem. Wahrscheinlich findest du mit der Zeit/Erfahrung heraus, wie du länger im Traum bleiben kannst, auch wenn es vielleicht ein unbewusstes Lernen ist. Tendenziell sind die Klarträume von Träumern, die schon mehr als 50 hatten, länger. Es braucht einfach etwas Übung, um den Dreh heraus zu bekommen. Aber es ist nicht garantiert, dass das mit der Zeit von selbst eintritt und es sind auch keineswegs so viele Klarträume nötig, um länger bewusst im Traum zu bleiben. Es ist auf jeden Fall gut, nach dem Klarwerden ruhig zu bleiben, fokussiert zu sein und die Absicht zu haben, etwas bestimmtes auszuführen oder auszuprobieren.

Siehe auch nächste Frage.

In meinen Klarträumen sehe ich alles verschwommen/ist es immer dunkel/habe ich Schwierigkeiten, meine Sinne wahrzunehmen. Was kann man dagegen tun?[Bearbeiten]

Das kann verschiedene Ursachen haben. Meistens hilft es, etwas inne zu halten und Details der Umgebung zu betrachten. Die Traumwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen (Dinge anfassen, auf den Geruch achten, genau hinhören) wird ebenfalls oft als hilfreich beschrieben. Die am häufigsten beschriebene Variante, einen Traum zu stabilisieren, ist Händereiben. Allerdings ist nicht klar, ob der Effekt, den viele dabei erleben, in Wirklichkeit auf Autosuggestion beruht. Zuverlässig ist diese Technik jedenfalls für viele nicht.

Wie führt man Realitätschecks (RCs) richtig durch?[Bearbeiten]

Das wichtigste bei Realitätschecks ist, kritisch zu hinterfragen, was man wahrnimmt. Das Ziel ist, zu überprüfen, ob man gerade träumt. Dabei ist es sehr leicht, vorschnell den Schluss zu ziehen, dass man wach ist. Um die Realität ausgiebiger zu überprüfen, kann man sich Fragen stellen, wie: Ist die Situation, in der ich mich befinde, realistisch? Was ist auffällig oder ungewöhnlich an der Umgebung oder an mir? Wie bin ich hier hin gekommen? Ergibt das alles Sinn im aktuellen Kontext meines Wachlebens? Diesen Prozess sollte man mehrmals Täglich unabgelenkt durchgehen und sich dabei mindestens eine Minute Zeit lassen, damit das kritische Bewusstsein auch in die Träume übergeht. Unaufmerksam und routinemäßig nur Realitätstests (Nasen-RC, Hand-RC, Lese-RC, etc.) durchzuführen, ist weniger erfolgreich.

Ich habe Angst vor der Schlafparalyse. Welche Technik kann ich anwenden, ohne einen Horrortrip zu erleben?[Bearbeiten]

Negative Erlebnisse mit Schlafparalyse entstehen hauptsächlich aufgrund von Befürchtungen, die man währenddessen hat und der Angst, die man vor einer solchen Situation hat. Dabei ist die Schlafparalyse völlig ungefährlich und sogar notwendig für den Traumschlaf. Es gibt Techniken (z.B. WILD), die vermutlich dazu führen können, dass manche gelegentlich die Schlafparalyse bewusst wahrnehmen. Wenn man in einer solchen Situation ist, sollte man ruhig bleiben und daran denken, dass einem nichts passieren kann. Viele Klarträumer freuen sich über solche Erlebnisse, da sie sich gut eignen, um bewusst in einen Traum zu gelangen.

Ich habe schreckliche Träume. Kann mir das Klarträumen helfen, etwas dagegen machen?[Bearbeiten]

Ja! Um Albträume (dauerhaft) zu beenden, eignet sich ein klarer Traum vorzüglich. Denn da der Träumende weiß, dass das Geschehen um ihn herum nicht real ist, steht ihm die Möglichkeit offen, dem Albtraum ein Ende zu bereiten. Eine naheliegende Reaktion wäre, einfach wegzurennen oder wegzufliegen, oder sich an einen anderen Ort zu teleportieren. Diese Vorgehensweise hilft dem Albtraum aber möglicherweise nur temporär ab. Bei wiederkehrenden Albträumen ist es hilfreicher, sich die absolute Gefahrlosigkeit im Traumzustand vor Augen zu führen, und den Ursachen der Angst nachzugehen. Wird man z.B. von Gestalten verfolgt, bietet es sich an stehen zu bleiben und diese direkt zu fragen, wer sie sind und was sie wollen. Oft reicht das schon aus, um sie in friedliche Traumgestalten zu "verwandeln". Sollte dies nicht funktionieren, kann man die Verfolger immer noch im Kampf besiegen. Viele halten es allerdings für besser, sich nach Möglichkeit zu versöhnen. Eine Theorie besagt, dass "böse Traumcharaktere" Projektionen des Unterbewusstseins sind, die innere Konflikte verkörpern. Sollte dies zutreffen, so wäre es sinnvoller, sich mit den verkörperten Konflikten zu versöhnen, statt sie gewaltsam zu beenden.

Ist Klarträumen gefährlich?[Bearbeiten]

Körperliche Gefahren gibt es nicht. Psychische Gefahren bestehen so weit wie bei anderen Hobbys auch. Es ist nicht auszuschließen, dass häufiges Klarträumen für Personen mit einer labilen Psyche oder einem negativen Weltbild mitunter unangenehme Folgen haben kann (z.B. Paranoia, Zwangsvorstellungen, Glauben an dämonische Mächte, usw.). Allgemein wirkt sich das Klarträumen (zumindest subjektiv gesehen) eher positiv auf die Psyche aus.

Siehe auch: Klartraum#Kritik_und_Bedenken

Sind Klarträume unnatürlich?[Bearbeiten]

Über diese Frage herrscht kein eindeutiger Konsens, prinzipiell hängt die Antwort stark mit dem eigenen Weltbild zusammen. Ob es etwas Natürliches ist oder nicht, sagt jedoch nicht unbedingt darüber etwas aus, ob es etwas Wünschenswertes ist oder nicht. Genauso kann man fragen, ob das Tragen einer Brille unnatürlich sei, oder nicht. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass das Klarträumen vor langer Zeit der natürliche Traumzustand war. Auch in unserer Gesellschaftsform erleben je nach Umfrage zwischen 15 und 40% der Befragten gelegentlich spontane Klarträume. Publikationen über das Urwaldvolk der Senoi berichten, dass klare Träume in der dortigen Kultur völlig normal sind und Träumen generell größere Bedeutung beigemessen wird. Spätere Berichte relativieren diese Ansicht allerdings und legen nahe, dass es sich um eine idealisierte Darstellung handelt. Paul Tholey vermutet in seinem Buch "Schöpferisch Träumen", dass die Trübheit im Traum als ein Schutz entstanden ist, um von den mit Fortschreiten der gesellschaftlichen Entwicklung immer mehr werdenden Problemen nicht des Nachts überfordert zu werden.

Siehe auch: Natürlichkeit von Klarträumen

Wie schnell kann man das Klarträumen erlernen?[Bearbeiten]

Das ist unterschiedlich. Bei manchen kommen erste Erfolge nahezu sofort, andere brauchen länger, bis sich gewünschte Ergebnisse abzeichnen. Manche Menschen brauchen nur einen Tag, andere üben vielleicht ein halbes Jahr oder länger. Das wichtigste ist: Gib nicht auf! Gerade am Anfang einer Klartraumpraxis kann es sein, dass man länger dran bleiben muss, um "Erfolge" zu erzielen. Je ehrgeiziger deine Ziele sind (z.B. mehrmals pro Woche Klarträumen oder in den Klarträumen effektiv eine Sportart zu trainieren), umso eher kann es auch sein, dass sie gar nicht erreicht werden. Dies sollte aber nicht entmutigen, denn da es eine sehr individuelle Sache ist, kann man nicht vorher wissen, wer auch ehrgeizige Ziele erreichen wird, Fakt ist dass manche von Erfolgen darin berichten.

Siehe auch: Klartraum, Techniken

Kann ich meinen Körper wirklich verlassen?[Bearbeiten]

Prinzipiell kann man im Traum alles Denkbare auch erleben. So kann man sich auch von seinem Traumkörper unabhängig bewegen. Das heißt allerdings nicht, dass man dabei auch seinen physischen Körper verlässt oder dass das, was man bei einem solchen Erlebnis wahrnimmt, der (Wach-)Realität entspricht. Erklärungsmodelle für außerkörperliche Erfahrungen, die davon ausgehen, dass es sich um ein Verlassen des Körpers handelt (z.B. Seelenreisen, Astralprojektion, außersinnliche Wahrnehmung) konnten trotz vieler Forschung nicht nachgewiesen werden.

Siehe auch: Außerkörperliche Erfahrung

Beim Einschlafen höre ich seltsame Töne, Rauschen oder Gesprächsfetzen. Ist das normal?[Bearbeiten]

Siehe nächte Frage.

Ich spüre ein Seltsames Kribbeln im Körper, ist das normal?[Bearbeiten]

Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Es kommt zwar nicht bei jedem vor, aber diese und andere Wahrnehmungen sind normale Begleiterscheinungen des Einschlafens (oder Aufwachendens). Manchmal ist damit verbunden auch das Erleben einer Schlafstarre, die jedoch harmlos ist und sogar zur Induktion von Klarträumen genutzt werden kann.

Siehe auch: Klartraum, Hypnagogie, Techniken

Was bedeuten die ganzen seltsamen Abkürzungen?[Bearbeiten]

Einen Überblick dazu gibt es im Artikel "Begriffe".

Ich habe schon mal erkannt, dass ich träume. Was muss ich in so einem Fall tun, um in einen Klartraum zu kommen?[Bearbeiten]

Siehe nächte Frage.

Manchmal merke ich, dass ich träume, habe dann aber keine Kontrolle. Was kann ich tun?[Bearbeiten]

Siehe nächte Frage.

Ich habe in einem Traum einen Realitätscheck (RC) gemacht, bin aber nicht klar geworden. Was kann man in so einem Fall tun?[Bearbeiten]

Klartraum nennt man einen Traum, in dem man sich bewusst ist, dass man träumt. Insofern kann man es auch schon als Klartraum ansehen, wenn man keine Kontrolle hat. Solche und ähnliche Schwierigkeiten haben viele Klarträumer anfangs. Das Problem kann sein, dass man sich im Traum nicht der Möglichkeiten bewusst ist, es also an Klarheit fehlt. Auch bei erfahreneren Klarträumern kann das mal vorkommen. Möglicherweise wird das schon beim nächsten Mal anders sein. Man kann aber auch nachhelfen, zum Beispiel indem man Klartraumberichte anderer liest oder sich anhört und Realitätschecks bewusster ausführt, was man sehr gut im Wachleben üben kann. Ansonsten gilt: Üben üben üben.

Ich merke nie, dass ich träume, obwohl es oft absurde, eindeutige, offensichtliche Traumzeichen gibt. Was kann ich tun, um Traumzeichen besser zu erkennen?[Bearbeiten]

Bei wiederkehrenden Traumzeichen hilft es, sich auch tagsüber zu überlegen, was man in so einer Situation das nächste Mal machen will. Generell sollte man tagsüber auf Auffälligkeiten und Merkwürdigkeiten achten und sein kritisches Bewusstsein trainieren, indem man sich mehrmals täglich fragt, ob man gerade träumt und ob man gerade etwas merkwürdiges wahrnimmt, das ein Traumzeichen sein könnte. So werden einem Traumzeichen auch öfter auffallen.

Wie kann ich meine Motivation aufrecht erhalten/steigern?[Bearbeiten]

Jeder Klarträumer hat mal eine Phase, in der die Klarträume ausbleiben und irgendwie die Motivation fehlt. Was hilft, ist zum Beispiel, sich mit anderen Leuten (vorallem aber nicht unbedingt nur mit Klarträumern) darüber zu unterhalten. Schon das alleine kann die Motivation deutlich steigern. Außerdem kommt man dabei vielleicht auf Gründe, warum es zur Zeit nicht so gut läuft. Auch Klartraumberichte zu lesen, anzuhören oder anzuschauen kann sich positiv auf die eigene Motivation auswirken. Das können deine eigenen sein oder welche von anderen Klarträumern. Überlege dir, was du für kommende Klarträume vor hast. Vielleicht fehlt dir ein richtiges Ziel oder du hast vergessen, wie wichtig es dir möglicherweise ist. Es kann auch helfen, sich vorzunehmen, mal etwas neues auszuprobieren, das bisher nicht auf deiner Wunschliste steht. In jedem Fall sollte man sich nicht krampfhaft zwingen, eine bestimmte Anzahl von RCs täglich zu machen. Es hilft mehr, die Sache gelassen anzugehen und sich keinen Druck zu machen.

In meinen Klarträumen habe ich oft Probleme, meine Ziele umzusetzen. Was kann ich tun, um zu verhindern, dass sich der Traum dagegen wehrt?[Bearbeiten]

Siehe nächte Frage.

Ich habe mir im Klartraum etwas gewünscht/habe etwas befohlen, aber es ist nicht passiert. Was mache ich falsch?[Bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, um seine Ziele im Klartraum umzusetzen. Die des Befehlens ist für viele nicht erfolgreich. Es gibt andere, kreativere Herangehensweisen. Überlege dir, wie du deine Ziele auf kleinen Umwegen erreichen kannst. Ist es zu dunkel und ein ausgesprochener Befehl an den Traum hilft nicht, dann drehe doch die Helligkeit hoch. Dazu kannst du einen Regler an der Wand genau so benutzen wie dein Handy. Oder benutze eine Tischoberfläche als Touchscreen. Möchtest du, dass eine bestimmte Person anwesend ist, rufe sie doch mal freundlich, oder gehe zu ihr in den nächsten Raum. Setze dich mit deinem Ziel auseinander.

Vergegenwertige dir, wo der Traum her kommt. Er kommt von dir. Beobachte mal den Traum bewusst, während du dich in ihm befindest. Wie verändern deine Gedanken deine Umgebung? Welche Auswirkungen haben deine Gefühle? Wenn du ein Gefühl dafür bekommst, wie Trauminhalte entstehen, wird es dir deutlich leichter fallen, deine Ziele im Traum zu umzusetzen.

Ich kann nicht nachts aufstehen (WBTB), weil ich immer früh zur Arbeit/Schule muss. Kann ich trotzdem das Klarträumen lernen?[Bearbeiten]

WBTB ist für das Erlernen des Klarträumens nicht unbedingt notwendig, lediglich bei einigen Techniken ist die WBTB-Technik sehr zu empfehlen. Unter der Woche kann man sich auf die Techniken fokussieren, die ohne WBTB auskommen (Kritisches Bewusstsein/Reality Checks, Intention, Autosuggestion). Auch wenn man nur die Wochenenden und Ferien hat, um intensiver zu üben, kann man schnell Fortschritte machen.

Ich habe etwas interessantes/merkwürdiges/besonderes geträumt. Was kann das bedeuten?[Bearbeiten]

Manchmal hinterlässt ein Traum beim Träumer einen besonderen Eindruck, zum Beispiel weil starke Gefühle oder eine außergewöhnliche Handlung vorkamen, weil er untypisch für die eigenen Träume war oder einfach weil man mit dem Gefühl aufwacht, dass es etwas Wichtiges an dem Traum gibt, das es zu verstehen gilt. Das muss nicht heißen, dass es auch wirklich eine Botschaft gibt, die es zu entschlüsseln gilt. Wie immer bei der Traumdeutung kann man auch in solchen Fällen nur selbst dahinter kommen, welche Quelle und welchen Zusammenhang die Dinge haben, von denen man geträumt hat. Manchmal kommt man dabei auf einen banalen Ursprung, wie eine Fernsehsendung, die man am Vortag gesehen hat und manchmal kommt man zu einer Erkenntnis, zu der man nicht gelangt wäre, wenn man sich nicht so sehr mit seinen Gedanken, seiner Lebenssituation, oder der etwas anderen Sichtweise des Traums auf diese, auseinandergesetzt hätte. In Träumen kommt es häufig zu sprunghaften Wechseln in der Handlung und der Umgebung, wobei oft Teile des Traums weiterbestehen, andere aber nicht. So kann es auch vorkommen, dass man ein Gefühl aus einem Traum ins Wachleben mitnimmt, aber gar nicht mehr weiß, woher es kam.

Kann man im Traum sterben?[Bearbeiten]

Als Traumcharakter kann man sterben. Der echte Körper wird davon aber in keiner Weise beeinträchtigt. Es sind schon viele Menschen in Trüb- und Klarträumen gestorben. Oft wird das als interessante Erfahrung beschrieben.

Ist Klarträumen wirklich möglich?[Bearbeiten]

Einige Klartraumforscher haben mit Schlaflaborstudien gezeigt, dass Klarträume tatsächlich Erlebnisse sind, die im Schlaf stattfinden. Diese Experimente gelten allgemein als Beweis für die Existenz von Klarträumen. Da jedoch das Träumen immer noch eine recht subjektive Erfahrung ist, wird sich ein von allen anerkannter Beweis sicher niemals erbringen lassen.

Das Klarträumen ist inzwischen recht umfangreich wissenschaftlich erforscht worden und weitestgehend anerkannt, obwohl es natürlich viele Menschen gibt, die noch nie davon gehört haben oder die Realität von Klarträumen anzweifeln. Pioniere der Klartraumarbeit sind bzw. waren u.a. Paul Tholey und Stephen LaBerge. In wissenschaftlichen Studien wurden von ihnen z.B. Menschen, die klarträumen können, im Schlaflabor untersucht. Bei solchen Studien erhalten Probanden bestimmte Aufgaben, die sie innerhalb des Klartraums ausführen sollen. Durch vorher festgelegte Signale, die sie dabei dem Versuchsleiter senden, können dabei Rückschlüsse auf ihr Traumverhalten und ihre Bewusstheit gezogen werden. Solche Signale können z.B. über die Augenbewegungen des Träumenden übermittelt werden. Da die Augenmuskulatur nicht der Schlafstarre unterliegt, kann man auch aus einem Traum heraus die Bewegungen der physischen Augen steuern.

Ich habe Fragen übers Klarträumen, die hier nicht aufgeführt sind. Wohin kann ich mich wenden?[Bearbeiten]

Es gibt mehrere deutschsprachige Webforen, die sich mit Klarträumen beschäftigen. Das größte, in dem auch die meisten Autoren dieses Wikis aktiv sind, ist unter klartraumforum.de zu finden. Dort werden auch deutschlandweit offene Treffen für Klarträumer erganisiert.