EEG

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Als EEG (Elektroenzephalografie) bezeichnet man die nichtinvasive Messung und Aufzeichnung der elektrischen Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche, die Rückschlüsse auf die Aktivitäten des Gehirns erlaubt. Ebenfalls als EEG (hier: Elektroenzephalogramm) bezeichnet man die grafische Darstellung dieser Messwerte, sowie das benutzte Messgerät, den Elektroenzephalografen.

Bedeutung für die Traumforschung[Bearbeiten]

Auf einem Elektroenzephalogramm kann beispielsweise abgelesen werden, in welcher Schlafphase die sich Testperson gerade befindet. Somit ist es möglich, einen Träumer am Ende einer REM-Phase zu wecken, wodurch bestmögliche Erinnerung an die gerade erlebten Träume ermöglicht wird oder aber man weckt ihn zu Beginn einer REM-Phase und optimiert so die Erfolgsaussichten verschiedener Induktionstechniken.

Geräte[Bearbeiten]

Neben teuren EEG-Geräten, die für die Medizin entwickelt wurden und für diesen Einsatz geprüft und zugelassen sind, gibt es Alternativen mit einer Preisspanne von 100-300 Euro. Für den Einsatz während des Schlafs geeignete Geräte sind im Artikel Gerätschaften aufgeführt. Da diese Geräte aber üblicherweise nur einen oder zwei Kanäle haben, ist der Nutzen als Hilfsmittel eingeschränkt. Für ernst zu nehmende Schlaf- und Bewusstseinsforschung sind diese Geräte also kaum geeignet. Verwendung finden sie unter Klarträumern hauptsächlich, um Schlafphasen zu erkennen, entweder zur nachträglichen Auswertung des Schlafs oder um den Träumer während bestimmten Schlafphase zu wecken oder ihm Signale in den Traum zu senden.

Siehe auch[Bearbeiten]