Schlaf

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Es gibt im Allgemeinen sich abwechselnde Phasen des Schlafes. Zu unterscheiden sind die REM-Phasen von den nonREM-Phasen.


REM

"REM" bedeutet Rapid Eye Movement, weil sich in diesen Phasen die Augen des Schlafenden schnell hin und her bewegen. Es wurde lange Zeit angenommen, dass Träume nur in den REM-Schlafphasen stattfinden, doch es gibt bereits Forschungsuntersuchungen, die sogar auf Klarträume im nREM-Schlaf hinweisen. Im allgemeinen sind die Erlebnisse im REM-Schlaf jedoch meist plastischer; erweckte Träumer berichten meist von mehr Trauminhalt und mehr Details als nach dem nREM-Schlaf.

Der REM-Schlaf ist in vielerlei hilfreich für das Klarträumen, da z.B. eine Kommunikation des Schlafenden mit der Aussenwelt stattfinden kann: es können sowohl bspw. Lichtreize über die geschlossenen Augen in den Traum hinein wirken, als auch die Augen- oder Blickfeldbewegungen des Träumers anhand der Augenbewegungen des Schlafenden festgestellt werden. Weiteres Potenzial zur Traumerkennung (zumindest für Männer) liegt möglicherweise in der Erektion, die scheinbar in jeder REM-Phase vorhanden ist (unabhängig vom Trauminhalt) und somit als Traumzeichen erkannt werden kann.

Im REM-Schlaf ist zudem der Körper paralysiert, d.h. die Signale aus dem Gehirn gelangen nicht an den Körper, Bewegungen werden nicht ausgeführt.


nREM

Im Gegensatz zum REM-Schlaf bewegen sich in nonREM-Schlafphasen die Augen nicht schnell hin und her. Zudem herrscht hier auch keine (vollständige) Schlafparalyse vor. Die Träume sind, sofern überhaupt vorhanden, meist weniger intensiv bzw. werden schneller vergessen. Einige Klarträumer schätzen den nonREM-Schlaf jedoch gerade deshalb, da beispielsweise Interaktion mit der Aussenwelt durch körperliche Bewegungen möglich sein könnte und weil die Klarheit eventuell stabiler bzw. "tiefer" sein könnte, da die Träume hier weniger ablenkend sind.