<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Imagin%C3%A4rteil</id>
	<title>Klartraum-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Imagin%C3%A4rteil"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Imagin%C3%A4rteil"/>
	<updated>2026-04-20T15:15:17Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=5064</id>
		<title>Traumyoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=5064"/>
		<updated>2016-05-04T14:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Ziele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Techniken}}&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;Traumyoga&#039;&#039;&#039; handelt es sich um eine buddhistische Praxis aus der Vajrayana- und Bön-Tradition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach dem auf welcher Ebene man die Praxis betrachtet hat Traumyoga verschiedene Ziele. Wenn man den Traum als Bestandteil dieses Lebens betrachtet, geht es darum, geistige Klarheit, Flexibilität Furchtlosigkeit zu entwickeln. Das Endziel dieser Ebene ist, die Erkenntnis, dass es keinen Unterschied zwischen Wachbewusstsein und Traumbewusstsein gibt, zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Ebene der Praxis ist die Vorbereitung auf den Tod, genau genommen auf den Übergang zwischen Sterben und Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
===Praxis des Tages===&lt;br /&gt;
Im Traumyoga gibt es eine Praxis des Tages, die darauf abzielt, Klarheit und Mitgefühl im Alltag zu kultivieren. Das kann u.a. erreicht werden, in dem man sich immer wieder vorstellt, dass alles Erlebte ein Traum sei oder indem ein anhaftungsloses Verweilen in der Gegenwart (Zhine) kultiviert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Praxis der Nacht===&lt;br /&gt;
Die Praxis der Nacht arbeitet mit Visualisierungsübungen und Körperhaltungen, die ein bewusstes Einschlafen ermöglichen sollen.&lt;br /&gt;
Das höchste Ziel soll das Erleben des &amp;quot;klaren Lichts&amp;quot; sein, ein Zustand von Erleuchtung während die klaren Träume einen Zwischenschritt dorthin darstellen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten zum westlichen Klarträumen bestehen vor allem in der Klarwerdung über die Träume. Das Ziel im Traumyoga ist allerdings der [[Traumlose Klarheit|traumlose]] (nicht aber erinnerungslose) Zustand,  nicht die Kontrolle der Träume. Dieser Zustand wird als sog. Klarlichttraum bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit dem Void. Allerdings spielt die Traumkontrolle als Zwischenschritt trotzdem eine Rolle im Traumyoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung der Nacht: Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum, Tenzin Wangyal Rinpoche, Goldmann Verlag 2008, ISBN-10: 3442218063 &lt;br /&gt;
Traum-Yoga - Träume bewußt lenken - der tibetische Weg zu Klarheit und Selbsterkenntnis. O.W.Barth-Verlag, Bern-München-Wien 1998 ISBN 3-502-62481-X, &lt;br /&gt;
Der Geist überwindet den Tod - das tibetische Totenbuch für unsere Zeit S. 57- 78        Theseus Verlag    Berlin 2011            ISBN 978-3899014150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch == &lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Traumyoga Traumyoga in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://artphil.de/index.php?module=pagemaster&amp;amp;PAGE_user_op=view_printable&amp;amp;PAGE_id=19 Traumyoga-interpretation auf Artphil.de]&lt;br /&gt;
* [http://anfaengergeist.net/traumyoga-und-luzides-traumen-f15.html Traumyoga-Forum]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4662</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4662"/>
		<updated>2015-04-21T12:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Alternative Rechenannahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://klartraum.de/?p=106&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 4,171 6 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-18 862&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,000 000 000 000 &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:5pt&amp;quot;&amp;gt;000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000&amp;lt;/span&amp;gt; ...%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hinweis: Wir sprechen hier von einer Wahrscheinlichkeit, die so gering ist, dass sie jenseits des für den Menschen erfassbaren Bereichs liegt, da etwa 19 000 Stellen hinter dem Komma erst die ersten Ziffern außer 0 stehen. (Um diese wissenschaftliche Form zu erhalten, muss man sich sogar logarithmischer Gesetze bedienen, da dort die meisten Rechner bei diesem Exponenten streiken!)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, liegt folglich bei etwa 100%, es tritt also so gut wie sicher ein. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 1,43 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-2 792&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,000 000 ... %&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4661</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4661"/>
		<updated>2015-04-21T12:29:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://klartraum.de/?p=106&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 4,171 6 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-18 862&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,000 000 000 000 &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:5pt&amp;quot;&amp;gt;000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000&amp;lt;/span&amp;gt; ...%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hinweis: Wir sprechen hier von einer Wahrscheinlichkeit, die so gering ist, dass sie jenseits des für den Menschen erfassbaren Bereichs liegt, da etwa 19 000 Stellen hinter dem Komma erst die ersten Ziffern außer 0 stehen. (Um diese wissenschaftliche Form zu erhalten, muss man sich sogar logarithmischer Gesetze bedienen, da dort die meisten Rechner bei diesem Exponenten streiken!)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, liegt folglich bei etwa 100%, es tritt also so gut wie sicher ein. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4660</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4660"/>
		<updated>2015-04-21T12:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://klartraum.de/?p=106&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 4,171 6 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-18 862&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sprechen hier von einer Wahrscheinlichkeit, die so gering ist, dass sie jenseits des für den Menschen erfassbaren Bereichs liegt, da etwa 19 000 Stellen hinter dem Komma erst die ersten Ziffern außer 0 stehen. (Um diese wissenschaftliche Form zu erhalten, muss man sich sogar logarithmischer Gesetze bedienen, da dort die meisten Rechner bei diesem Exponenten streiken!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, liegt folglich bei etwa 100%, es tritt also so gut wie sicher ein. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4659</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4659"/>
		<updated>2015-04-21T12:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://klartraum.de/?p=106&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 4,171 6 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-18 862&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sprechen hier von einer Wahrscheinlichkeit, die so gering ist, dass sie jenseits des für den Menschen erfassbaren Bereichs liegt, da etwa 19 000 Stellen hinter dem Komma erst die ersten Ziffern außer 0 stehen. (Um diese wissenschaftliche Form zu erhalten, muss man sich sogar logarithmischen Gesetzen bedienen, da dort die meisten Rechner bei diesem Exponenten streiken!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, liegt folglich bei etwa 100%, es tritt also so gut wie sicher ein. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4658</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4658"/>
		<updated>2015-04-21T12:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://klartraum.de/?p=106&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 4,171 6 · 10&amp;lt;sup&amp;gt;-18862&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sprechen hier von einer Wahrscheinlichkeit, die so gering ist, dass sie jenseits des für den Menschen erfassbaren Bereichs liegt, da etwa 19 000 Stellen hinter dem Komma erst die ersten Ziffern außer 0 stehen. (Um diese wissenschaftliche Form zu erhalten, muss man sich sogar logarithmischen Gesetzen bedienen, da dort die meisten Rechner bei diesem Exponenten streiken!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, liegt folglich bei etwa 100%, es tritt also so gut wie sicher ein. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4657</id>
		<title>Diskussion:Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4657"/>
		<updated>2015-04-21T12:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Formeln formatiert für proffesionelleres Aussehen :D und normengerecht gemacht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beispielrechnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um das argument für präkognition stärker zu machen könnte man noch ne 2. rechnung mit anderen annahmen machen. und zwar dass jemand einen tag vorher das träumen soll und vllt nur alle 8 tage träume erinnert. das ergebnis würde wahrscheinlich selbst dann noch sagen, dass es einige gibt, die so einen präkognitiven traum gehabt haben müssen. und vllt noch die zahl der unfallträume auf 1% senken. gute idee? --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 15:35, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:Klingt gut. Wer hat Lust? So oder so sollte nach der Rechnung auch noch deutlich erklärt werden, was was das Ergebnis aussagt und wie es einzuordnen ist. Das ist jetzt schon nicht schlecht, könnte aber vielleicht noch deutlicher sein. --[[Benutzer:Steeph|Steeph]] ([[Benutzer Diskussion:Steeph|Diskussion]]) 16:00, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:: Ich vermute, dass mit meiner Rechnung noch was nicht stimmt: 2% der Befragten hatten in einem Monat einen Unfalltraum =/= 2% der Träume sind Unfallträume. Glaub ich. :-D Den Fehler zu beheben nehm ich mir mal vor... bei der neuen Rechnung stimmt auch noch was nicht, glaub ich. Du potenzierst mit einem Prozentwert? Hab ich nicht verstanden, warum, schau ich mir dann nochmal an.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 12:28, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
::: Soo, Rechnung korrigiert, da war ein Fehler bei der Anzahl Unfallträume pro Traum. Lustigerweise ist der Wert bei beiden Rechnungen gleich - die 2% wurden halbiert auf 1%, die Anzahl der erinnerten Träume jedoch auch halbiert, damit hebt sich das wieder auf. Hab außerdem das mit den 25% rausgenommen - stimmt zwar &#039;&#039;technically&#039;&#039;, führt aber in die Irre, weil es eigentlich eine Anzahl ist, keine Wahrscheinlichkeit! - Dass 2% der Befragten in einem Monat einen Unfalltraum haben ergibt tatsächlich dass 2% der Träume Unfallträume sind (kann man nämlich auch ausrechnen, wenn man durch die Gesamtanzahl der Träume der Befragten dividiert), allerdings ist es ein etwas fragwürdiger Wert, weil ja eine Person öfter als nur einmal in einem Monat einen Unfall träumen kann. Dann würde sich die Anzahl der Unfallträume erhöhen, das sieht man aber nicht in der Befragung, da dort ja nur eine JA/NEIN-Frage gestellt wurde. Sprich, die 2% sind der MINDEST-Wert! Weiß aber nicht, obs jetzt so sinnvoll ist, das noch einzubauen, weil die 2% ja sowieso eine Annahme sind (und ich eigentlich intuitiv auf einen viel niedrigeren Wert tippen würde, also ich finde, dass jeder 50. Traum von einem Unfall handelt ist eigentlich krass viel?!)--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 13:23, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:::: wieso wird  1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat  gerechnet? woher weißt du, dass es in der umfrage ja- nein fragen waren? aber ist wohl wahrscheinlich. wo potenziere ich mit einem prozentwert? --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 19:03, 24. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
::::: Das 1% durch 3,75 dividiert wird, hat mich selber auch ständig verwirrt. Die Klammer dabei stimmt aber: ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum). 1% der Träume eines Befragten sind durchschnittlich Unfallträume. Ein Befragter hat 3,75 Träume im Monat, also ist &amp;quot;Unfalltraumwahrscheinlichkeit PRO TRAUM&amp;quot; eine Division durch die Träume. Wenn man es so ausspricht, wird es klarer, finde ich. - Du hast aus den 0,25 Träumen pro Nacht eine Wahrscheinlichkeit von 25% gemacht, zu träumen. Das stimmt zwar zufällig (glaub ich) in dem Fall, allerdings ist es eigentlich eine Anzahl. Es könnten ja auch (wie im oberen Beispiel) 3 Träume pro Nacht sein. Eine Wahrscheinlichkeit von 300% wär aber absurd, da es keine Wahrscheinlichkeiten über 100% gibt. Drum hab ich den Prozentwert an der Stelle aus der Rechnung genommen (könnte man natürlich trotzdem als Prozent schreiben, auch wenns keine Wahrscheinlichkeit ist, wär aber irreführend. Man hat ja nicht 25% eines Traumes pro Nacht...) und durch normale Kommaschreibweise ersetzt.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 19:14, 24. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== fun facts ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
also ka wo das reinpasst, aber die zahl 43k vorausgeträumte unfallträume pro jahr find ich so geil, dass ich mal folgendes überlege: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 mio deutsche erinnern sich alle 4 tage an einen traum, also werden pro jahr 365/4 = 91,25 träume pro person, also insgesamt 91,25*80 mio = 7,3 milliarden erinnerte! träume pro jahr in deutschland PRODUZIERT :D --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 13:18, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die Welt ist eine gigantische Traum-Produktions-Fabrik. :-D Willkommen in der Maf... äh Matrix.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 12:37, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Erklärungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre denn eine medizinische Erklärung?--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 14:23, 17. Aug. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
: Die leere Überschrift hab&#039; ich mal reingesetzt, damit ich nicht vergesse, dass ich schauen wollte, ob es welche gibt. Vielleicht schreibe ich dazu mal noch was, vielleicht kann es auch weg. Da muss ich erst mehr dazu lesen. Es scheint teilweise einen Zusammenhang oder eine Überlappung von Déjà-vus und präkognitiven Träumen zu geben. Ich bin mir sicht sicher, aber nach dem, was ich gelesen hab&#039;, kann man manche Fälle wohl nicht (nur) einem der beiden zuordnen. Vielleicht sollte es auch &amp;quot;Neuronale Erklärung(en)&amp;quot; heißen. [http://en.wikipedia.org/wiki/Temporal_lobe_epilepsy#Simple_partial_seizures So eine gibt es jedenfalls für Déjà-vus.] Aber auch dazu hab&#039; ich bisher kaum mehr gelesen, als in diesem Abschnitt in der Wikipedia steht. --[[Benutzer:Steeph|Steeph]] ([[Benutzer Diskussion:Steeph|Diskussion]]) 14:45, 17. Aug. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formeln formatiert für proffesionelleres Aussehen :D und normengerecht gemacht ==&lt;br /&gt;
Ich hatte ein bisschen zu viel Zeit und habe mit viel CSS-Spielereien eine Art Formel-Aussehen nachempfunden. Es schreckt bei dem ersten Anblick etwas ab, aber wenn man den Text ausführlich liest, dürfte es verständlich sein. Ich glaube aber auch nicht, dass jemand auf diese Idee gekommen wäre. Ich habe mich heute (21.4.) in der Pause, der &amp;quot;&amp;lt;i&amp;gt;Grundsätze&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;quot; für den Logarithmus bedient, und mir eine Strategie ausgedacht, diese 0,00 % besser darzustellen. Es ist ja nicht genau 0, aber so ziemlich, deswegen hat es mich interessiert, wie weit es 0,00000... geht, bzw. wie klein diese Zehnerpotenz ist. Der MS-Calculator bekommt einen Buffer-Overflow, wenn man es versucht mit ihm zu ermitteln, um den Exponenten anzugeben, also lies man es hier auf 0. Und ich fand durch etwas Spielerei heraus, dass diese Zehnerpotenz &amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;WAHNSINNIG KLEIN&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt; ist ... (Wird sofort übernommen)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4636</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4636"/>
		<updated>2015-04-20T22:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,981 9)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,018 1 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4635</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4635"/>
		<updated>2015-04-20T22:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,997 4)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,981 9 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4634</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4634"/>
		<updated>2015-04-20T22:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumt hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,9974)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4633</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4633"/>
		<updated>2015-04-20T22:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Alternative Rechenannahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,9974)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;0,997 3&amp;lt;/span&amp;gt; ≈ 0,999 3 = 99,93%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;2 377 683 · 0,000 7 ≈ 1 664&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;(0,997 3)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4630</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4630"/>
		<updated>2015-04-20T21:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Alternative Rechenannahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,9974)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;0,9973&amp;lt;sup&amp;gt;0,25&amp;lt;/sup&amp;gt; = &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;√&amp;lt;span style=&amp;quot;border-top:1px black solid;&amp;quot;&amp;gt;(0,9973)&amp;lt;/span&amp;gt; = 0,9993 = 99,93 %&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4622</id>
		<title>Diskussion:Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4622"/>
		<updated>2015-04-20T21:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beispielrechnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um das argument für präkognition stärker zu machen könnte man noch ne 2. rechnung mit anderen annahmen machen. und zwar dass jemand einen tag vorher das träumen soll und vllt nur alle 8 tage träume erinnert. das ergebnis würde wahrscheinlich selbst dann noch sagen, dass es einige gibt, die so einen präkognitiven traum gehabt haben müssen. und vllt noch die zahl der unfallträume auf 1% senken. gute idee? --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 15:35, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:Klingt gut. Wer hat Lust? So oder so sollte nach der Rechnung auch noch deutlich erklärt werden, was was das Ergebnis aussagt und wie es einzuordnen ist. Das ist jetzt schon nicht schlecht, könnte aber vielleicht noch deutlicher sein. --[[Benutzer:Steeph|Steeph]] ([[Benutzer Diskussion:Steeph|Diskussion]]) 16:00, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:: Ich vermute, dass mit meiner Rechnung noch was nicht stimmt: 2% der Befragten hatten in einem Monat einen Unfalltraum =/= 2% der Träume sind Unfallträume. Glaub ich. :-D Den Fehler zu beheben nehm ich mir mal vor... bei der neuen Rechnung stimmt auch noch was nicht, glaub ich. Du potenzierst mit einem Prozentwert? Hab ich nicht verstanden, warum, schau ich mir dann nochmal an.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 12:28, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
::: Soo, Rechnung korrigiert, da war ein Fehler bei der Anzahl Unfallträume pro Traum. Lustigerweise ist der Wert bei beiden Rechnungen gleich - die 2% wurden halbiert auf 1%, die Anzahl der erinnerten Träume jedoch auch halbiert, damit hebt sich das wieder auf. Hab außerdem das mit den 25% rausgenommen - stimmt zwar &#039;&#039;technically&#039;&#039;, führt aber in die Irre, weil es eigentlich eine Anzahl ist, keine Wahrscheinlichkeit! - Dass 2% der Befragten in einem Monat einen Unfalltraum haben ergibt tatsächlich dass 2% der Träume Unfallträume sind (kann man nämlich auch ausrechnen, wenn man durch die Gesamtanzahl der Träume der Befragten dividiert), allerdings ist es ein etwas fragwürdiger Wert, weil ja eine Person öfter als nur einmal in einem Monat einen Unfall träumen kann. Dann würde sich die Anzahl der Unfallträume erhöhen, das sieht man aber nicht in der Befragung, da dort ja nur eine JA/NEIN-Frage gestellt wurde. Sprich, die 2% sind der MINDEST-Wert! Weiß aber nicht, obs jetzt so sinnvoll ist, das noch einzubauen, weil die 2% ja sowieso eine Annahme sind (und ich eigentlich intuitiv auf einen viel niedrigeren Wert tippen würde, also ich finde, dass jeder 50. Traum von einem Unfall handelt ist eigentlich krass viel?!)--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 13:23, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
:::: wieso wird  1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat  gerechnet? woher weißt du, dass es in der umfrage ja- nein fragen waren? aber ist wohl wahrscheinlich. wo potenziere ich mit einem prozentwert? --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 19:03, 24. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
::::: Das 1% durch 3,75 dividiert wird, hat mich selber auch ständig verwirrt. Die Klammer dabei stimmt aber: ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum). 1% der Träume eines Befragten sind durchschnittlich Unfallträume. Ein Befragter hat 3,75 Träume im Monat, also ist &amp;quot;Unfalltraumwahrscheinlichkeit PRO TRAUM&amp;quot; eine Division durch die Träume. Wenn man es so ausspricht, wird es klarer, finde ich. - Du hast aus den 0,25 Träumen pro Nacht eine Wahrscheinlichkeit von 25% gemacht, zu träumen. Das stimmt zwar zufällig (glaub ich) in dem Fall, allerdings ist es eigentlich eine Anzahl. Es könnten ja auch (wie im oberen Beispiel) 3 Träume pro Nacht sein. Eine Wahrscheinlichkeit von 300% wär aber absurd, da es keine Wahrscheinlichkeiten über 100% gibt. Drum hab ich den Prozentwert an der Stelle aus der Rechnung genommen (könnte man natürlich trotzdem als Prozent schreiben, auch wenns keine Wahrscheinlichkeit ist, wär aber irreführend. Man hat ja nicht 25% eines Traumes pro Nacht...) und durch normale Kommaschreibweise ersetzt.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 19:14, 24. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== fun facts ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
also ka wo das reinpasst, aber die zahl 43k vorausgeträumte unfallträume pro jahr find ich so geil, dass ich mal folgendes überlege: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 mio deutsche erinnern sich alle 4 tage an einen traum, also werden pro jahr 365/4 = 91,25 träume pro person, also insgesamt 91,25*80 mio = 7,3 milliarden erinnerte! träume pro jahr in deutschland PRODUZIERT :D --[[Benutzer:Spellbound|Spellbound]] ([[Benutzer Diskussion:Spellbound|Diskussion]]) 13:18, 21. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die Welt ist eine gigantische Traum-Produktions-Fabrik. :-D Willkommen in der Maf... äh Matrix.--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 12:37, 22. Feb. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Erklärungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre denn eine medizinische Erklärung?--[[Benutzer:Gnutl|Gnutl]] ([[Benutzer Diskussion:Gnutl|Diskussion]]) 14:23, 17. Aug. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
: Die leere Überschrift hab&#039; ich mal reingesetzt, damit ich nicht vergesse, dass ich schauen wollte, ob es welche gibt. Vielleicht schreibe ich dazu mal noch was, vielleicht kann es auch weg. Da muss ich erst mehr dazu lesen. Es scheint teilweise einen Zusammenhang oder eine Überlappung von Déjà-vus und präkognitiven Träumen zu geben. Ich bin mir sicht sicher, aber nach dem, was ich gelesen hab&#039;, kann man manche Fälle wohl nicht (nur) einem der beiden zuordnen. Vielleicht sollte es auch &amp;quot;Neuronale Erklärung(en)&amp;quot; heißen. [http://en.wikipedia.org/wiki/Temporal_lobe_epilepsy#Simple_partial_seizures So eine gibt es jedenfalls für Déjà-vus.] Aber auch dazu hab&#039; ich bisher kaum mehr gelesen, als in diesem Abschnitt in der Wikipedia steht. --[[Benutzer:Steeph|Steeph]] ([[Benutzer Diskussion:Steeph|Diskussion]]) 14:45, 17. Aug. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formeln formatiert für proffesionelleres Aussehen :D und normengerecht gemacht ==&lt;br /&gt;
Ich hatte ein bisschen zu viel Zeit und habe mit viel CSS-Spielereien eine Art Formel-Aussehen nachempfunden. Es schreckt bei dem ersten Anblick etwas ab, aber wenn man den Text ausführlich liest, dürfte es verständlich sein. Ich glaube aber auch nicht, dass jemand auf diese Idee gekommen wäre.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4621</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4621"/>
		<updated>2015-04-20T21:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,9974)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = 1,81%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4620</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4620"/>
		<updated>2015-04-20T21:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i style=&amp;quot;border-top:2px black solid;margin-top:0px;&amp;quot;&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = (0,9974)&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 98,19% = &amp;lt;u&amp;gt;1,81%&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; (Σ=0) dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;⇒ &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(Σ=0)&amp;lt;/sub&amp;gt; = (0,9819)&amp;lt;sup&amp;gt;2 377 693&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 0,00&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt&amp;quot;&amp;gt;2 377 693 · 0,0181 = 43 036,2&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4619</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4619"/>
		<updated>2015-04-20T20:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 0,9974&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 100% - 98,19% = 1,81%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9819 ^ 2.377.693 (Unfälle pro Jahr) = praktisch 0 %, (da der Wert durch jedes Multiplizieren kleiner wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.693 * 0,0181 = 43.036,24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4618</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4618"/>
		<updated>2015-04-20T20:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 0,9974 ^ 7 = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 100% - 98,19% = 1,81%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9819 ^ 2.377.693 (Unfälle pro Jahr) = praktisch 0 %, (da der Wert durch jedes Multiplizieren kleiner wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.693 * 0,0181 = 43.036,24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4617</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4617"/>
		<updated>2015-04-20T20:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Versuchs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;(kein Unfalltraum / Exp.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 0,9974 ^ 7 = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 100% - 98,19% = 1,81%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9819 ^ 2.377.693 (Unfälle pro Jahr) = praktisch 0 %, (da der Wert durch jedes Multiplizieren kleiner wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.693 * 0,0181 = 43.036,24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4616</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4616"/>
		<updated>2015-04-20T19:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Veruschs sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;(kein Unfalltraum / Exp.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 0,9974 ^ 7 = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 100% - 98,19% = 1,81%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9819 ^ 2.377.693 (Unfälle pro Jahr) = praktisch 0 %, (da der Wert durch jedes Multiplizieren kleiner wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.693 * 0,0181 = 43.036,24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4614</id>
		<title>Präkognitiver Traum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Pr%C3%A4kognitiver_Traum&amp;diff=4614"/>
		<updated>2015-04-20T19:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Beispielrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein präkognitiver Traum ist ein [[Traum]], von dem, nachdem man ihn geträumtn hat, Teile auch in Wirklichkeit eintreten. Solche Träume werden auch hellseherische Träume genannt. Manchmal wird auch der Begriff Wahrtraum verwendet, was eine Sammelbezeichnung für Träume ist, die mutmaßlich reale Ereignisse enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte wird häufig von diesen berichtet, so zum Beispiel von Calpurnia, der Frau Caesars, die den Tod ihres Gatten in einem Traum vorhergesehen und daher versucht haben soll, ihren Mann von der Teilnahme an der Senatssitzung abzuhalten. Caesar nahm dennoch an der Sitzung teil und wurde dort erstochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizer Psychater C.G. Jung vertrat die These, dass diese Form des verhängnisvollen präkognitiven Traumes bestimmte Warnsignale der Seele ausdrücken könnte, es also bei den sogenannten hellseherischen Träumen vielmehr um Ahnungen geht, die aus dem Unbewussten in die Träume des Betroffenen gelangen und diesen so schon vor der ihn letztlich ereilenden Katastrophe zu warnen versuchen.&lt;br /&gt;
Dies kann natürlich auch unabhängig von einer Vision der Katastrophe ganz alltägliche Dinge betreffen, welche als Ahnung in die Träume einfließen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass eine aktive und reflektierende Traumarbeit in solchen Fällen vermeintliche verhängnisvolle Visionen nutzen könnte, um das tatsächliche Eintreten ebendieser zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem von präkognitiven Träumen ist, dass sie in der Regel erst im Nachhinein als solche erkannt werden und somit nicht als Voraussagen angesehen werden können. Ein weiteres Problem in diesem Bereich ist, dass diese Träume oft nicht direkt das zukünftige Ereignis darstellen, sondern in symbolischer Form, in ähnlicher Form oder auch nur im Kontext ähnlicher Form. Durch widerholtes Weitererzählen werden Berichte von präkognitiven Träumen oft homogener und scheinbar unwichtige Details werden weggelassen. So werden zum Beispiel Details, die bei Traum und wirklichem Ereignis nicht übereingestimmt haben, ausgelassen oder Ähnlichkeiten werden zu Übereinstimmungen. Das ist ein großes Problem, da es für hellseherische Träume nur anekdotische Belege gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Auftreten von vermeintlich präkognitiven Träumen ermöglichen und die bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen erinnerten Träumen und tatsächlich eingetretenen Ereignissen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selektive Wahrnehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Die selektive Wahrnehmung ist eine meist unbewusste Suche nach einem bestimmten Muster. Die meisten Träume werden nach dem Aufwachen schnell wieder vergessen oder der Träumer erinnert sich nie an sie. Tritt später eine Situation ein, von dem eine Verbingung zu einem zuvor erlebtem Traum besteht oder zu bestehen scheint, können Traumausschnitte spontan in Erinnerung gerufen werden. Dieser Effekt kann mitunter auch noch Wochen nach dem Traum auftreten. Häufige Auslöser für diese Art der späteren, spontanen Traumerinnerung sind das Erleben einer Situation, die in Teilen einer Situation im Traum ähnelt (z.B. trifft man jemanden, der in einem Traum ein Rolle spielte, sieht einen Gegenstand oder befindet sich an einem Ort, der in einem Traum vor kam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeit und Zufall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fälle lassen sich durch Zufall erklären. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem beliebigen Ereignis einen Traum zu erinnern, der dieses Ereignis zuvor scheinbar widerspiegelte, ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Maßgeblich für diese Differenz ist das Gesetz der großen Zahlen. Es erscheint im Einzelfall unwahrscheinlich, dass man selbst (bzw. ein bestimmter Mensch) einen bestimmten Traum zu einer bestimmten Zeit hatte. Bezieht man jedoch alle Menschen in die Überlegung ein, die den selben Traum als hellseherisch hätten erkennen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Wachleben etwas eintritt, das einem Teil eines Traums ähnelt umso größer, je mehr Zeit zwischen dem Traum und dem Ereignis in der Realität liegt und je mehr Trauminhalt man generell erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zufall Träume auftreten, die von später eintretenden Ereignissen handelten wird weiterhin dadurch erhöht, dass Trauminhalte meistens einen Bezug zum Wachleben des Träumers haben. Entweder sein persönliches Leben betreffend oder indem ihre Handlung im kulturellen oder gesellschaftlichen Umfeld des Träumers stattfindet. Dabei handeln sie oft von möglichen Zukunftsszenarien oder möglichen Folgen von Erlebtem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispielrechnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir berechnen die Häufigkeit, mit der Träume, die ein Ereignis vorherzusehen scheinen, zufällig auftreten. Dafür treffen wir folgende Annahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) erinnert sich etwa alle vier Nächte an einen Traum. (Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://klartraum.de/?p=106]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde jede zweite Nacht ein Traum erinnert. Da an dieser Umfrage jedoch vor allem Psychologiestudenten und Klarträumer teilnahmen, sind diese Werte wohl nicht repräsentativ, daher wird hier ein niedrigerer Wert angenommen.) Für die Vorhersage nehmen wir an, dass der präkognitive Traum in den zwei Wochen vor dem Ereignis stattfinden soll. In dieser Zeit erinnert eine Person also durchschnittlich 3,5 Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel möchten wir wissen, wie oft jemand einen Unfall mit eigener Beteiligung vorausträumt. Wenn man annimmt, dass an jedem Unfall etwa 2 Personen beteiligt sind, und nur die Träume von diesen beiden Beteiligten gezählt werden, erhält man also 7 Träume, die präkognitiv werden könnten. Laut einer Umfrage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/860/umfrage/traeume-wovon-getraeumt-wird/]&amp;lt;/ref&amp;gt; träumten 2% der Befragten in einem Monat von einem Fliegerangriff. Da in dieser Umfrage keine Unfallträume vorkommen, gehen wir einfach einmal davon aus, dass die Anzahl der Unfallträume diesen entspricht, aber nicht höher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer Rechnung hat ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) im Monat 7,5 erinnerte Träume, von diesen handeln 2% von Unfällen, also muss die Wahrscheinlichkeit von Unfallträumen pro Monat durch diese 7,5 Träume dividiert werden, um die Wahrscheinlichkeit eines geträumten Unfalls pro Traum zu erhalten. Diese beträgt demnach 0,26 %. Für unser Beispiel wollen wir wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens einer der 7 Träume, welche die am Unfall beteiligten Personen in den zwei Wochen vor dem Unfall haben, ein Unfalltraum ist. Dafür drehen wir die Frage zunächst um, und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;keiner&#039;&#039; der 7 Träume ein Unfalltraum ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim einzelnen Experiment, wobei &amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;/i&amp;gt; hier die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p style=&amp;quot;font-family:Times New Roman;font-size:16pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;P&amp;lt;sub&amp;gt;(kein Unfalltraum / Exp.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; = 100% - 0,26% = 99,74% = 0,9974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 0,9974 ^ 7 = 0,9819 = 98,19%&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus ergibt sich umgekehrt die Wahrscheinlichkeit eines &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traums für diesen Unfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = 100% - 98,19% = 1,81%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich: knapp jeder fünfzigste Unfall wird in den zwei Wochen davor von einem der zwei Beteiligten vorhergeträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ergibt sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass überhaupt „präkognitive“ Träume stattfinden, wenn man in die Rechnung die Anzahl aller Unfälle überhaupt einbezieht. Dafür brauchen wir wieder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall &#039;&#039;nicht&#039;&#039; vorhergeträumt wurde, also 98,19%. Laut Unfallstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2013, gab es in jenem Jahr 2.377.693 Unfälle in Deutschland. Für jeden weiteren Unfall multiplizieren wir nun die Wahrscheinlichkeit, keinen Unfalltraum vorher zu haben dazu, um auszurechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass &#039;&#039;keinem&#039;&#039; dieser Unfälle ein Unfalltraum vorausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9819 ^ 2.377.693 (Unfälle pro Jahr) = praktisch 0 %, (da der Wert durch jedes Multiplizieren kleiner wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass &#039;&#039;irgendjemand&#039;&#039; im Jahr 2013 also rein zufällig innerhalb von zwei Wochen vor einem Unfall einen Unfalltraum hatte, ist praktisch 100%, also sicher. Diese Rechnung macht vielleicht deutlich, dass eher unwahrscheinliche Zufälle, wenn es genügend Möglichkeiten dafür gibt, praktisch sicher irgendwann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um abzuschätzen, wieviele präkognitive Unfallträume es innerhalb eines Jahres gibt, könnten wir die Anzahl der Unfälle mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für diesen einen passenden &amp;quot;präkognitiven&amp;quot; Traum gibt, multiplizieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.693 * 0,0181 = 43.036,24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Jahr gäbe es demnach in Deutschland durchschnittlich 43 Tausend vorausgeträumte Unfälle! Diese letzte Rechnung ist allerdings ungenau, da z.B. nicht berücksichtigt wird, dass eine Person in mehreren Unfällen verwickelt sein kann, oder dass ein Unfalltraum auch auf mehrere Ereignisse passen könnte. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass in jeden Unfall nur zwei Personen verwickelt sind. Wenn der vermeintlich präkognitive Traum von einer/m Angehörigen einer/s Unfallbeteiligten geträumt wurde erhöht sich die Anzahl der zufällig auftretenden Fälle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Rechenannahmen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann für die Rechnung auch Zahlen wählen, die eine Präkognition durch reinen Zufall unwahrscheinlicher machen, um so das Argument für echte Präkognition zu stärken. In diesem Fall nehmen wir das Unfallbeispiel von oben und nehmen an, dass ein Mensch nur alle 8 Tage einen Traum erinnert, dass der Unfalltraum eine Nacht vor dem Unfall geträumt werden muss, und dass Unfallträume nur zu 1% aller Traumthemen durchschnittlich vorkämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten gäbe es in der Nacht vor einem Unfall, an dem durchschnittlich 2 Personen beteiligt sind, 1/8 * 2 mögliche Träume, d.h. durchschnittlich 0,25 Träume pro Nacht (bzw. ein Traum alle vier Nächte). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Traum ein Unfalltraum ist, ist wie in der oberen Rechnung 0,26% ( 1% / 3,75 erinnerte Träume pro Monat = 0,26% Unfallträume pro Traum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll berechnet werden, wie wahrscheinlich es ist, dass einer der durchschnittlich 0,25 Träume vor dem Unfall kein Unfalltraum wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 0,25 = 0,9973 ^ (1/4) = vierte Wurzel aus 0,9973 = 0,9993 = 99,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nacht vor dem Unfall ein Unfalltraum bei einem der Beteiligten auftritt, beträgt also nur 0,07%, also etwa jedes 1500. mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschätzte Anzahl zufällig eintretender präkognitiver Unfallträume pro Jahr in Deutschland wäre demnach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.377.683 * 0,0007 = 1664.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine zufälligen präkognitiven Unfallträume stattfinden, ist jedoch immer noch sehr klein, da sie beim Potenzieren mit einer hohen Zahl fast verschwindet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,9973 ^ 2.377.693 = praktisch 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungenauigkeit der Berichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal ist aus dem Prinzip der &amp;quot;stillen Post&amp;quot; bekannt: Weiter erzählte Trauminhalte können, je öfter sie weiter erzählt werden, ihren Inhalt verändern. Auch die eigene Zurückerinnerung an einen Traum kann im Nachhinein kognitiv verzerrt oder sogar beim Erzählen bewusst oder unbewusst verschönert werden, damit das geträumte Ereignis möglichst zu dem später real aufgetretenen Ereignis passt. Die Elemente des Traumes, die eine Übereinstimmung mit dem Ereignis aufweisen, werden dann besser erinnert und hervorgehoben, während nicht passende Elemente nicht wichtig erscheinen, vergessen oder angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger man in seinen Träumen nach Übereinstimmungen mit irgendwelchen Ereignissen des Tages sucht, umso mehr wird man finden. Hierbei kann die Tatsache ausgeblendet werden, dass einige Traumelemente sowie Ereignisse im Wachen ohnehin sehr häufig auftreten und auch nur vage Ähnlichkeiten können einen dazu verleiten, zu behaupten, man habe exakt dieses Ereignis vorausgeträumt. Beispielsweise könnte jemand von einem Flugzeug geträumt haben und später am Tag in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz hören. Dass im Traum kein Absturz vorkam, könnte ausgeblendet werden zugunsten der erlebten Übereinstimmung, ebenso wie die Tatsache, dass, wer viel TV schaut, ohnehin sehr wahrscheinlich irgendwann ein Flugzeug sehen wird, oder ein anderes einzelnes Element das in einem Traum vorkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorahnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. bei Krankheit, Schwangerschaft, Befürchtungen oder am Vortag/in der Vergangenheit unbewusst aufgenommenen Informationen. Anzumerken sei hierbei, dass die Existenz von Vorahnungen und unbewusst aufgenommenen Informationen, die sich im Traum zeigen, von einer enormen Leistung des menschlichen Geistes zeugen würden, und somit nicht unbedingt ein Grund sein müssen, enttäuscht darüber zu sein, dass es &amp;quot;nur&amp;quot; Vorahnungen sind. Auch diese subtile Auffassungsgabe und Intuition zu schulen und nachzuvollziehen kann ein ertragreiches Ziel sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lücken|Lücken= Medizinische Erklärungen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische und religiöse Erklärungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Argument, dass präkognitive Träume nicht prinzipiell unmöglich seien, und es vielleicht noch unseren heutigen Wissenshorizont übersteigt, sie zu erklären, gibt es auch konkrete Ansätze, sie auf eine metaphysische Weise zu erklären. Hierzu zählen z.B. postulierte &amp;quot;morphogenetische Felder&amp;quot;, Seelenwanderung, Astralreisen, oder die Behauptung, die Wachwelt sei in Wahrheit auch nur ein Traum, u.ä. Solche Annahmen sind meistens weder beweis- noch widerlegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu Déjà-vu]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition Präkognition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Hypnagoger_Zustand&amp;diff=4610</id>
		<title>Hypnagoger Zustand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Hypnagoger_Zustand&amp;diff=4610"/>
		<updated>2015-04-20T19:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Hypnagoge Zustand&#039;&#039;&#039; bzw. die &#039;&#039;&#039;Hypnagogie&#039;&#039;&#039; ist ein [[Bewusstseinszustand]] zwischen Wachheit und [[Schlaf]] bzw. [[Traum]], der häufig kurz vor dem Einschlafen auftritt. In diesem können bei geschlossenen Augen Bilder gesehen, Klänge gehört oder taktile Empfindungen wahrgenommen werden. Die Qualität dieser Eindrücke variiert von Mensch zu Mensch, wobei die Fähigkeit, Hypnagoge Empfindungen wahrzunehmen, auch trainiert werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bei der Durchführung von [[WILD]]-Techniken wird man bewusst diesen Zustand erleben und hervorrufen, bevor man in den ([[Klartraum|Klar]]-)[[Traum]] eintaucht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Treten diese Phänomene beim Aufwachen auf, nennt man sie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hypnopomb&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Sie sind allerdings in ihrer Phänomenologie den hypnagogen grundlegend gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Strategien, mit den Eindrücken im hypnagogen Zustand beim [[WILD]]en umzugehen - was dort genauer erläutert werden kann. Eine gemeinschaftliche Technik nutzt den Hypnagogen Zustand auch direkt - im [[Hypnagogic Report]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommnisse ==&lt;br /&gt;
Nicht alles aus der folgenden Liste muss dabei auftauchen. Sie beschreibt nur, was häufig berichtet wird. Die Eindrücke können teilweise überraschen, sind allerdings immer harmlos. Man kann auch in diesem Zustand bereits interessante Erlebnisse machen und ein wenig ihre Richtung steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Visuelle Eindrücke, von unscharfen Gebilden und Farben bis zu einzelnen Objekten oder Gesichtern, die sich rasch ändern, oder sogar völlig realistisch wirkende Szenarien, in denen man sich allerdings noch nicht mit einem Traumkörper umherbewegen kann und die oft plötzlich auftauchen oder wieder verschwinden können...&lt;br /&gt;
* Akustische Eindrücke wie Rauschen, undeutliche Stimmen, auch sehr klar zu erkennende Stimmen mit mehr oder weniger sinnvollen Aussagen bis hin zu wunderbarer Musik...&lt;br /&gt;
* Körperliche Eindrücke wie Kribbeln, Schwebegefühl, Fallgefühle, oder das Gefühl, sich an einem anderen Ort, in einer anderen Lage zu befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hypnagogic Report]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie Artikel über Hypnagogie in der Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Hypnagoger_Zustand&amp;diff=4608</id>
		<title>Hypnagoger Zustand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Hypnagoger_Zustand&amp;diff=4608"/>
		<updated>2015-04-20T19:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Hypnagoge Zustand&#039;&#039;&#039; bzw. die &#039;&#039;&#039;Hypnagogie&#039;&#039;&#039; ist ein [[Bewusstseinszustand]] zwischen Wachheit und [[Schlaf]] bzw. [[Traum]], der häufig kurz vor dem Einschlafen auftritt. In diesem können bei geschlossenen Augen Bilder gesehen, Klänge gehört oder taktile Empfindungen wahrgenommen werden. Die Qualität dieser Eindrücke variiert von Mensch zu Mensch, wobei die Fähigkeit, Hypnagoge Empfindungen wahrzunehmen, auch trainiert werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bei der Durchführung von [[WILD]]-Techniken wird man bewusst diesen Zustand erleben und hervorrufen, bevor man in den ([[Klartraum|Klar]]-)[[Traum]] eintaucht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Treten diese Phänomene beim Aufwachen auf, nennt man sie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hypnopomb&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Sie sind allerdings in ihrer Phänomenologie den hypnagogen grundlegend gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Strategien, mit den Eindrücken im hypnagogen Zustand beim [[WILD]]en umzugehen - was dort genauer erläutert werden kann. Eine gemeinschaftliche Technik nutzt den Hypnagogen Zustand auch direkt - im [[Hypnagogic Report]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommnisse ==&lt;br /&gt;
Nicht alles aus der folgenden Liste muss dabei auftauchen. Sie beschreibt nur, was häufig berichtet wird. Die Eindrücke können teilweise überraschen, sind allerdings immer harmlos. Man kann auch in diesem Zustand bereits interessante Erlebnisse machen und ein wenig ihre Richtung steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Visuelle Eindrücke, von unscharfen Gebilden und Farben bis zu einzelnen Objekten oder Gesichtern, die sich rasch ändern, oder sogar völlig realistisch wirkende Szenarien, in denen man sich allerdings noch nicht mit einem Traumkörper umherbewegen kann und die oft plötzlich auftauchen oder wieder verschwinden können...&lt;br /&gt;
* Akustische Eindrücke wie Rauschen, undeutliche Stimmen, auch sehr klar zu erkennende Stimmen mit mehr oder weniger sinnvollen Aussagen bis hin zu wunderbarer Musik...&lt;br /&gt;
* Körperliche Eindrücke wie Kribbeln, Schwebegefühl, Fallgefühle, oder das Gefühl, sich an einem anderen Ort, in einer anderen Lage zu befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hypnagogic Report]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie Artikel über Hypnagogie in der Wikipeida]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=4604</id>
		<title>Traumyoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=4604"/>
		<updated>2015-04-20T18:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Praxis der Nacht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Techniken}}&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;Traumyoga&#039;&#039;&#039; handelt es sich um eine buddhistische Praxis aus der Vajrayana- und Bön-Tradition. Die Klarheit während des gesamten Schlafs wird angestrebt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
===Praxis des Tages===&lt;br /&gt;
Im Traumyoga gibt es eine Praxis des Tages, die darauf abzielt, Klarheit und Mitgefühl im Alltag zu kultivieren. Das kann u.a. erreicht werden, in dem man sich immer wieder vorstellt, dass alles Erlebte ein Traum sei oder indem ein anhaftungsloses Verweilen in der Gegenwart (Zhine) kultiviert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Praxis der Nacht===&lt;br /&gt;
Die Praxis der Nacht arbeitet mit Visualisierungsübungen und Körperhaltungen, die ein bewusstes Einschlafen ermöglichen sollen.&lt;br /&gt;
Das höchste Ziel soll das Erleben des &amp;quot;klaren Lichts&amp;quot; sein, ein Zustand von Erleuchtung während die klaren Träume einen Zwischenschritt dorthin darstellen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten zum westlichen Klarträumen bestehen vor allem in der Klarwerdung über die Träume. Das Ziel im Traumyoga ist allerdings der [[Traumlose Klarheit|traumlose]] (nicht aber erinnerungslose) Zustand,  nicht die Kontrolle der Träume. Dieser Zustand wird als sog. Klarlichttraum bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit dem Void. Allerdings spielt die Traumkontrolle als Zwischenschritt trotzdem eine Rolle im Traumyoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung der Nacht: Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum, Tenzin Wangyal Rinpoche, Goldmann Verlag 2008, ISBN-10: 3442218063 &lt;br /&gt;
Traum-Yoga - Träume bewußt lenken - der tibetische Weg zu Klarheit und Selbsterkenntnis. O.W.Barth-Verlag, Bern-München-Wien 1998 ISBN 3-502-62481-X, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch == &lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Traumyoga Traumyoga in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://artphil.de/index.php?module=pagemaster&amp;amp;PAGE_user_op=view_printable&amp;amp;PAGE_id=19 Traumyoga-interpretation auf Artphil.de]&lt;br /&gt;
* [http://anfaengergeist.net/traumyoga-und-luzides-traumen-f15.html Traumyoga-Forum]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=4601</id>
		<title>Traumyoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Traumyoga&amp;diff=4601"/>
		<updated>2015-04-20T18:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Praxis des Tages */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Techniken}}&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;Traumyoga&#039;&#039;&#039; handelt es sich um eine buddhistische Praxis aus der Vajrayana- und Bön-Tradition. Die Klarheit während des gesamten Schlafs wird angestrebt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
===Praxis des Tages===&lt;br /&gt;
Im Traumyoga gibt es eine Praxis des Tages, die darauf abzielt, Klarheit und Mitgefühl im Alltag zu kultivieren. Das kann u.a. erreicht werden, in dem man sich immer wieder vorstellt, dass alles Erlebte ein Traum sei oder indem ein anhaftungsloses Verweilen in der Gegenwart (Zhine) kultiviert wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Praxis der Nacht===&lt;br /&gt;
Die Praxis der Nacht arbeitet mit Visualisierungsübungen und Körperhaltungen, die ein bewusstes Einschlafen ermöglichen sollen.&lt;br /&gt;
Das höchste Ziel soll das Erleben des &amp;quot;klaren Lichts&amp;quot; sein, ein Zustand von Erleuchtung während die klaren Träume einen Zwischenschritt dorthin darstellen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten zum westlichen Klarträumen bestehen vor allem in der Klarwerdung über die Träume. Das Ziel im Traumyoga ist allerdings der [[Traumlose Klarheit|traumlose]] (nicht aber erinnerungslose) Zustand.  nicht die Kontrolle der Träume. Dieser Zustand wird als sog. Klarlichttraum bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit dem Void. Allerdings spielt die Traumkontrolle als Zwischenschritt trotzdem eine Rolle im Traumyoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung der Nacht: Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum, Tenzin Wangyal Rinpoche, Goldmann Verlag 2008, ISBN-10: 3442218063 &lt;br /&gt;
Traum-Yoga - Träume bewußt lenken - der tibetische Weg zu Klarheit und Selbsterkenntnis. O.W.Barth-Verlag, Bern-München-Wien 1998 ISBN 3-502-62481-X, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe Auch == &lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Traumyoga Traumyoga in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://artphil.de/index.php?module=pagemaster&amp;amp;PAGE_user_op=view_printable&amp;amp;PAGE_id=19 Traumyoga-interpretation auf Artphil.de]&lt;br /&gt;
* [http://anfaengergeist.net/traumyoga-und-luzides-traumen-f15.html Traumyoga-Forum]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Trauminkubation&amp;diff=4599</id>
		<title>Trauminkubation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Trauminkubation&amp;diff=4599"/>
		<updated>2015-04-20T18:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Die Vorgehensweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter &#039;&#039;&#039;Trauminkubation&#039;&#039;&#039; versteht man im weitesten Sinne die Beeinflussung des Trauminhaltes durch den Träumer. Inkubation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie &#039;liegen auf&#039; oder &#039;ausbrüten&#039; und findet sich auch in so schönen Wörtern wie &#039;Inkubationszeit&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Trauminkubation ähnelt der griechischen Enkoimesis, dem heilenden Tempelschlaf, in der in einem Tempel eines Gottes geschlafen wurde, um im Traum Informationen über die Krankheit und deren Heilung zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Anwendung der Trauminkubation ist etwas weiter gefächert und reicht von hedonistisch bis spirituell. Man kann seine Träume zu verschiedensten Themen befragen und um Rat bitten. Seien es persönliche Anliegen, wie die Frage, wie man sich in einer Beziehung verhalten soll, eine zukünftige Arbeitsstelle annehmen soll oder auch, wo der nächste Urlaub verbracht werden kann. Genauso spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, diese Technik für reine Unterhaltungszwecke einzusetzen.&lt;br /&gt;
Wenn man ein gewisses Traumthema mit der Klarheit im Traum verbindet, kann diese Technik auch erfolgreich zum Erzeugen klarer Träume verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorgehensweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Patrick Kepe bietet ein ausgefeiltes Programm zur bewussten Einflussnahme auf den Trauminhalt an. [http://diverse.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/modernmagic/Traumpraxis.html#3.3 Auf seiner Homepage] beschreibt er sechs Schritte zur Inkubation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kennenlernen des alltäglichen Phänomens der Trauminkubation&#039;&#039;&#039;: Diesen Schritt finde ich etwas kryptisch erklärt. Ich verstehe es so: Man soll versuchen, die Mechanismen zu verstehen, wie der Inhalt des Wachlebens sich in den Träumen manifestiert. Wann und warum träumt man von einem Erlebnis? Wenn man etwas bestimmtes erlebt, träumt man sofort davon? Oder erst eine gewisse Zeit später? Erscheint es überhaupt im Traum? &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Feststellen eines gegenwärtig relevanten Themas&#039;&#039;&#039;: Das Thema, von dem man träumen möchte. Also das Thema, von dem man träumen möchte, möglichst genau und exakt festhalten und beschreiben.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039; Wachbewußte Auseinandersetzung und Beschäftigung damit&#039;&#039;&#039;: Mit dem jetzt gewählten Thema beschäftigt man sich im Wachleben. Sei es in Form von Nachdenken, Ideensammeln, Wunschträumen, Brainstorming oder ganz anderen Methoden und Ansätzen. Wichtig ist die bewusste Entscheidung, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Präzisierung und Formulierung in der Einschlafphase&#039;&#039;&#039;: Nun geht es darum, das Thema zu konkretisieren. Man schläft sozusagen mit der Frage oder der Bitte um Anregungen zu diesem Thema im Hinterkopf ein. Stephen LaBerge empfiehlt, die Situation, von der man träumen möchte, zu visualisieren. Paul Tholey schreibt, man solle mit der Absicht, einen klaren Traum zu haben, einschlafen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geduld und Ausdauer über die nächsten Tage hinweg&#039;&#039;&#039;: Kepe empfiehlt, mindestens einige Tage bis eine Woche an einem Thema zu bleiben, bis man sich einem anderen zuwendet. Christoph Gassman schreibt sogar von mehreren Wochen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Nachbearbeitung und wenn möglich praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039;: Nun geht es darum, die erinnerten Träume auszuwerten. Das gilt natürlich nur für Träume, in denen um Rat gefragt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://lucidpygar.blogspot.com/2011/10/trauminkubation.html Beschreibung der Technik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Techniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Hormone_und_Schlaf&amp;diff=4597</id>
		<title>Diskussion:Hormone und Schlaf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Hormone_und_Schlaf&amp;diff=4597"/>
		<updated>2015-04-20T18:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: Die Seite wurde neu angelegt: „Seite ist noch unvollständig und knapp.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seite ist noch unvollständig und knapp.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Realit%C3%A4tschecks&amp;diff=4596</id>
		<title>Realitätschecks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.klartraum-wiki.de/w/index.php?title=Realit%C3%A4tschecks&amp;diff=4596"/>
		<updated>2015-04-20T18:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Imaginärteil: /* Objekt-Realitätschecks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Realitätscheck&#039;&#039;&#039; (abgekürzt RC, auch Realitätstest oder Traumcheck) ist ein Test, der die aktuell wahrgenommene Umgebung dahingehend überprüft, ob sie real ist oder geträumt. Kurz gesagt kann ein RC also die Frage beantworten: &amp;quot;Träume ich oder wache ich?&amp;quot; Im Idealfall wird ein korrekt durchgeführter RC im Traum somit die Erkenntnis liefern, dass es sich um einen Traum handelt, und kann in der Folge einen [[Trübtraum|Trüb-]] in einen [[Klartraum]] verwandeln. Allerdings kann aus dem Ergebnis eines RCs nie mit absoluter Sicherheit gefolgert werden, dass man gerade wach ist, da grundsätzlich auch ein solches Ergebnis geträumt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen Realität und Traum wird dadurch ermöglicht, dass Wahrnehmung, Naturgesetze und der eigene Körper im Traum anders sein können (aber nicht notwendigerweise anders sind!) als im Wachleben. So ist es im Traum häufig der Fall, dass man mehr oder weniger als fünf Finger an einer Hand hat, durch die Nase atmen kann, obwohl man sie mit der Hand verschließt, oder dass man den eigenen Körper von außen betrachtet. Auch die Schwerkraft kann deutliche Abweichungen vom Wachleben zeigen – tatsächlich gehört [[Fliegen]] zu den einfachsten Übungen im Klartraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muss unbedingt beachtet werden, dass ein RC auch scheitern kann. Es kommt immer wieder vor, dass im Traum durchgeführte RCs die falsche Antwort liefern, dass es sich um die Realität handle. So ist es zum Beispiel durchaus möglich, dass man auch im Traum die üblichen fünf Finger an einer Hand hat – der Finger-RC (s.u.) ist also nicht zuverlässig. Genau so ist es auch im Traum möglich, dass die Schwerkraft normal funktioniert. Man kann also niemals mit Sicherheit sagen, dass man nicht gerade träumt. Umgekehrt ist es einfacher: fliegt man aus eigener Kraft durch den Weltraum und atmet dabei durch die verschlossene Nase, dann befindet man sich mit einiger Sicherheit im Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um RCs auch tatsächlich im ([[Trübtraum|Trüb-]])Traum &amp;quot;von selbst&amp;quot; durchzuführen, gewöhnt man sich ihre regelmäßige Durchführung schon im Wachleben an. Unablässig und möglicherweise noch wichtiger als die RCs selbst ist das [[Kritisches Bewusstsein|kritische Bewusstsein]]. Um zu erkennen, wenn man träumt muss man sich von der Selbstverständlichkeit lösen, dass man sich grundsätzlich im Wachleben befindet, und stattdessen möglichst oft die Umgebung, sich selbst, die eigene Wahrnehmung und das Gedächtnis auf traumtypische Ungereimtheiten untersuchen, also lernen, seine Umgebung anzuzweifeln. Situationen wirken plötzlich unreal, unlogisch oder man fühlt sich von einem merkwürdigen Gefühl durchströmt: Zeit für einen RC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unkritisch durchgeführte, zu bloßen Automatismen gewordene RCs liefern auch im Traum meist nur das Ergebnis, das sie auch im Wachleben geliefert haben, nämlich dass man eben wach sei, oder ihr Ergebnis wird vom Träumer nicht wahrgenommen oder hinterfragt, wodurch ebenfalls die [[Klarheit]] ausbleibt. Es kann sogar passieren, dass ein eigentlich erfolgreicher RC trotzdem keinen Klartraum erzeugt: man träumt dann beispielweise davon, durch die verschlossene Nase zu atmen, denkt sich dann aber trotzdem: &amp;quot;Schade, ist wohl kein Traum&amp;quot;. Das kritische Bewusstsein wird von vielen als der effektive Schlüssel zum Erfolg angesehen. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, sein eigenes RC-Verhalten ab und an zu überprüfen. Oft genug lässt sich feststellen, dass der Realitätscheck doch wieder zur Gewohnheit verkommen ist, und nicht kritisch genug ausgeführt wird. Die verbreitete Empfehlung ist, sich für den Check mindestens 30 Sekunden Zeit zu nehmen. Wer das Klarträumen gerade erst neu entdeckt hat, hält diese Dauer wahrscheinlich für übertrieben. Führt man den Check aber nicht nur als kurze Bewegung durch, sondern kritisch und ausführlich, geht eine halbe Minute sehr schnell vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Realitätschecks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Auflistung der Realitätstests hier ist nicht vollständig - kann es gar nicht sein - und sollte durchaus durch eigene Tests ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verbreitete Klischee, dass man sich kneifen kann, um zu überprüfen, ob man träumt, funktioniert nicht bzw. nur sehr unzuverlässig! Denn der Traumkörper kann Schmerz und überhaupt jede Körperwahrnehmung absolut ununterscheidbar vom echten Körper produzieren; man würde also im Traum das Kneifen schmerzhaft spüren und zum Schluss kommen, dass man nicht träumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körper-Realitätschecks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rc_finger.jpg|thumb|right|Ein seltsames Ergebnis beim Zählen der Finger deutet auf einen Traum hin.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Realitätschecks haben etwas mit dem Körper im Traum zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nasen-RC: Wenn du Nase und Mund schließt - kannst du trotzdem atmen?&lt;br /&gt;
* Hamsterbacken-RC: Versuche durch den geschlossenen Mund auszuatmen, wenn das klappt träumst du wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
* Dreh-RC: Drehe dich ganz schnell um die eigene Achse. Hat sich die Umgebung verändert ? Bist du in einer anderen Szene? Dreht sich die Umgebung weiter, obwohl du angehalten hast? &lt;br /&gt;
* Schwebe-RC: Versuche zu schweben oder zu fliegen.&lt;br /&gt;
* Superkraft-RC: Hast du andere Superkräfte? Kannst du Dinge zum schweben bringen? &lt;br /&gt;
* Finger-RC: Hast du 5 Finger pro Hand? Kannst du deine Finger überhaupt zählen? Im Traum fällt es häufig sehr schwer, selbst einfachste mathematische Aufgaben zu bewältigen.&lt;br /&gt;
** Einen Finger durch die Hand stecken: Wenn du deinen Finger durch die Handfläche der anderen Hand stecken kannst, träumst du wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
** Finger unrealistisch weit nach hinten biegen: Sind die Finger weich und biegsam, wo eigentlich Knochen sein sollten, träumst du wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
** An einem Finger ziehen: Wenn er länger wird, träumst du wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mentale Realitätschecks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese RCs sind vermutlich noch sicherer als die Körper-RCs; sie sind zudem praktischer, da sie prinzipiell in jeder Umgebung durchgeführt werden können. So wirft man keine fragenden Blicke auf sich, wenn der RC misslingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Empfindungstest: Halte im Alltag einmal kurz inne, versenke dich ganz in dich und in das Hier und Jetzt. Gibt es irgendwie ein Traumgefühl, ein erregendes und beängstigendes Gefühl zugleich? Bist du wirklich ganz da, kannst du dich an dich selbst, deine Freunde und deine Familie erinnern. Wohin gehst du und woher kommst du. Gab es irgendeinen Bruch im Zeitverlauf?&lt;br /&gt;
* Personentest: Hinterfrage häufig Personen. Ist die Person wirklich real oder erscheint sie dir zusammengesetzt aus anderen bekannten Personen? Kann diese Person in dieser Form überhaupt so am Leben sein - kurz: ist sie wirklich real oder könnte sie ein Produkt deiner Kreativität sein?&lt;br /&gt;
* Umgebungstest: Kannst du deinen aktuellen Standort genau einordnen? Kennst du diesen Ort, oder ist er aus vielen einzelnen Orten zusammengesetzt? Wie bist du genau hier hin gekommen, und wo warst du zuvor? Sind diese beiden Stellen zusammenhängend?&lt;br /&gt;
* Farbentest: In Träumen kommen Farben vor, die es in der Realität nicht gibt. Beobachte aufmerksam deine Umgebung. Sind die Farben realistisch? Kommen selbstleuchtende Körper vor? Ändern sich die Farben?&lt;br /&gt;
* Perspektiventest: Sind weiter entfernte Gegenstände wirklich kleiner als in der Nähe befindliche? Sind weiter entfernte Geräusche wirklich leiser als Geräusche in deiner unmittelbaren Umgebung? Ist die Perspektive irgendwie verzerrt? Befindest du dich überhaupt in deinem Körper? Achte auf alle möglichen Abweichungen. Siehst du unmögliche Spiegelungen oder Schattenwürfe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Objekt-Realitätschecks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Digital_clock_changing_numbers.jpg|thumb|Ergibt die Zeitangabe einen Sinn? Ändert sie sich auf traumartige Weise?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Uhren-RC: Schau auf eine Uhr, schau woanders hin, und schau wieder auf die Uhr. Hat sich die Anzeige der Uhr unrealistisch verändert? Zeigt sie überhaupt eine sinnvolle Zeit? (28:97 ist für die Wachwelt nicht logisch)&lt;br /&gt;
* Text-RC: Schau dir einen Text an, schau woanders hin, und schau den Text wieder an. Hat er sich verändert?&lt;br /&gt;
* Materialitätstest: Versuche durch Gegenstände oder Wände hindurchzufassen. Dieser RC ist auch als bewegungsloser RC geeignet wenn man versucht, sich durch die Bettmatratze hindurchfallen zu lassen.&lt;br /&gt;
* Schalter-RC: Im Traum kommt es oft vor, dass Schalter nicht richtig funktionieren. Dieser Test ist allerdings einer der wenigen, die im Wachleben zum Ergebnis &amp;quot;ich träume&amp;quot; führen können, denn auch im Wachleben können Schalter ausfallen. Sollte also ein Schalter nicht funktionieren, sind weitere RCs sehr sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Physik-RC: Überprüfe, ob die physikalischen Gesetze stimmen, d.h. reagieren Gegenstände korrekt, wenn du sie fallen lässt oder wirfst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[DILD]]&lt;br /&gt;
* [[Kritisches Bewusstsein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Imaginärteil</name></author>
	</entry>
</feed>