Wissenschaftliche Forschung

Aus Klartraum-Wiki

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema des Klarträumens ist bisher relativ rar und noch nicht seit langer Zeit betrieben, doch das Interesse scheint mit Experimenten und Studien langsam zu wachsen.

Geschichte

Gründe für die Unbekanntheit des Phänomens "Klartraum" in der Psychologie sind sicherlich darin zu finden, dass die Psychologie als wissenschaftliche Disziplin sowieso erst ca. 100 Jahre alt ist. Zusätzlich war das Klarträumen lange Zeit nur von fremden Kulturen (jedoch nicht als "Klarträumen" benannt) oder von Seiten der Esoterik her bekannt. Die psychologische Forschung hat sich vor weniger Zeit noch sehr vor der Beschäftigung mit parapsychologischen Phänomenen, worunter auch das Klarträumen fiel, gescheut und tut es auch heute noch teilweise, jedoch wieder mit wachsendem Interesse.

Als einer der Pioniere in der psychologischen Forschung gilt P. Tholey, der das Klarträumen privat sowie mit wissenschaftlichen Methoden untersuchte und trainierte. S. LaBerge wies im Schlaflabor die Existenz von Klarträumen durch vereinbarte Kommunikationsmuster des Träumenden mit dem Forscher nach.


Momentaner Stand

Dieser Artikel weist folgende Lücken auf: Momentaner Stand

Wenn du dich mit dem Thema auskennst, würden wir es schön finden, wenn du den Artikel erweiterst.

Z.B. D. Erlacher (Heidelberg) oder M. Schredl (Mannheim)

Online- Experimente des [K]-Letter

Auf www.klartraum.de gibt es immer wieder eine neue Ausgabe des [K]-Letter, wo oft die Ergebnisse bisheriger Online- Experimente dargestellt und Einladungen und Anweisungen zu neuen Experimenten geschildert werden. Einige Ergebnisse:

  • Die Steigerung von motorischer Leistungsfähigkeit kann im Klartraum trainiert werden.[1]
  • Das Lesen im Traum gestaltet sich meist als schwierig, buchstaben und Texte verändern sich oder sind garnicht lesbar. Dennoch gibt es Fälle, in denen der Text auch nach mehrmaligem Wegschauen gleich bleibt.[2]
  • Traumgestalten sind für gewöhnlich schlechte Kopfrechner.[3]
  • Traumgestalten sind gleichermaßen in der Lage, offen gezeigte Informationen zu lesen, wie verborgen gehaltene, wobei weniger ihre Unfähigkeit als ihr Unwille in beiden Fällen zu schlechteren Ergebnissen zu führen scheint.[4]

Einzelnachweise

  1. http://klartraum.de/?p=110#2: "Die Ergebnisse dieses Online-Experiments zeigen: (1) die Klarträumer konnten die gestellte Münzwurfaufgabe im Klartraum üben, (2) die Klarträumer nutzten weniger als die Hälfte der gesamten Klartraumdauer für das Trainieren des Münzwerfen, (3) die Klarträumer hatten in den restlichen Versuchen bzw. der restlichen Zeit teils Probleme die Aufgabe im Klartraum auszuführen (4) das Klartraumtraining wirkte sich positiv auf die Trefferleistung am Morgen aus. Die Resultate stehen damit in Einklang mit den Berichten und Resultaten von Prof. Paul Tholey, d.h. ein Klartraumtraining kann sich durchaus positiv auf die Leistung am Tag auswirken."
  2. http://klartraum.de/?p=125#2: "Die Ergebnisse des Lese-Experiments spiegeln die in der Einleitung dargestellten vielfältigen Beobachtung wieder. Mehrheitlich zeigt sich, dass sich die Texte, die im Klartraum gelesen werden, beim erneuten Betrachten verändern, allerdings gibt es auch 14 Leseversuche, in denen das Gelesene gleich bleibt. Diese Resultate machen bereits klar, dass die Einschätzung von LaBerge (1990), dass das Lesen im Traum ein zuverlässiger Realitätstest ist, nicht richtig ist. Zumindest scheint es einige Klarträumer zu geben, die auch nach mehrmaligem lesen einen unveränderten Text vorfinden."
  3. http://klartraum.de/?p=138#2: "Die Auswertung der Traumberichte ergab, dass spontan befragte Traumcharaktere keine großen Rechenkünstler sind. Zum Einen waren nur 36% der Ergebnisse korrekt, zum Anderen überschritten keine der Ergebnisse das Grundschulniveau.[...] [Die] Arbeitsbereich-Verdopplung unseres Gehirns, äußert sich unweigerlich in Doppelaufgabenkosten, die die Leistungen in den Teilaufgaben senken. In weiteren Experimenten bleibt zu prüfen, ob dies der, oder ein, Grund für die schlechten Rechenleistungen der Traumcharaktere sein könnte."
  4. http://klartraum.de/?p=141#2: "Streichen wir also diejenigen Traumcharaktere, von denen wir im Voraus keine vernünftige Antwort erwarten, so zeigt sich, dass fast alle übrigen wissen, welche Zahl wir uns ausdenken. Statt 9% richtig geratene Antworten im Wachleben sind es also beinahe 100% im Traum. Damit liegt es nahe die Traumcharaktere nicht in die zwei Kategorien “Können unsere Gedanken lesen” und “Können unsere Gedanken nicht lesen” einzuteilen, sondern in “Haben ernsthaft am Experiment teilgenommen” und “Konnten oder wollten nicht teilnehmen”."

Siehe auch